Aus dem Kreisschützenamt berichtet


Betrifft: Verschärfung des Waffenrechts
Der 1. Kreisschützenmeister, Manfred Hesse, hat sich zu diesem Thema am 8. März 2017 an unseren Bundestagsabgeordneten Dr. Albert H.  Weiler mit folgendem Wortlaut gewandt.

Sehr geehrter Herr Dr. Weiler
im Namen des Kreisschützenamtes des SHK möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Verschärfung ein Willkürakt ist, den wir Schützen nicht so ohne weiteres hinnehmen können. Wir möchten Sie bitten, in aller Schärfe dagegen zustimmen, denn Schützen und Jäger haben auch eine Stimme.
Wir hoffen doch nicht, dass wir alte DDR-Zeiten wieder anstreben, wo nur eine Hand voll Privilegierte, mit dem richtigen Parteibuch, Waffen besitzen dürfen. Es ist doch am leichtesten, diejenigen zu bestrafen, die man mit Namen und Adresse kennt.
Über die vielen illegalen Waffen in Deutschland spricht schon keiner mehr.
Wir Schützen aus dem Saale-Holzland-Kreis setzen auf Sie, denn Sie waren immer ein gern gesehener Gast und wir wünschen uns, dass es auch in Zukunft so bleibt.

Im Auftrag des SH Schützenkreises
Manfred Hesse
1. Kreisschützenmeister

Die Antwort aus Berlin kam noch am gleichen Tag.

Sehr geehrter Herr Hesse,
Herr Dr. Weiler bedankt sich  ganz herzlich für Ihre E-Mail und bat mich, Sie in seinem Namen zu beantworten:
Herr Dr. Weiler ist selber Jäger und hat sich intensiv dafür eingesetzt und wird es auch weiterhin tun, dass es nur möglichst geringe Einschränkungen geben wird. Er weiß,  dass Straftaten fast nie mit legal erworbenen und aufbewahrten Waffen verübt werden. Herr Dr. Weiler ist der Auffassung, dass es absolut notwendig ist, dass Waffen vernünftig weggeschlossen werden. Aber eine Überregulierung für zertifizierte Sportschützen und Jäger sei völlig fehl am Platz. In diesem Sinne wird er sich auch weiter in die Diskussion in Berlin einbringen.
Mit den besten Grüßen aus Berlin

Stefanie Galla
Büroleiterin -